urde im Westen heftig kritisiert. Unmittelbar nach der Erkl?rung lehnte die Nato den Vorsto? des russischen Pr?sidenten ab: Generalsekret?r Jaap de Hoop Scheffer sagte in Br?ssel, das Verhalten Russlands in den vergangenen Wochen stelle Moskaus Bekenntnis zu Frieden und Sicherheit im Kaukasus in Frage.US-Au?enministerin Condoleezza Rice bezeichnete den Vorsto? Russlands als "extrem bedauerlich". Es habe Gespr?che gegeben, wie man auf internationaler Ebene den Kaukasus-Konflikt l?sen k?nne. Russland sei dem Ausgang dieser Diskussionen nun zuvorgekommen. Beide abtr?nnigen Regionen seien Teile Georgiens und w?rden dies auch bleiben. Die USA w?rden mit ihrem Veto im Weltsicherheitsrat jeglichen russischen Versuch blockieren, an deren Status etwas zu ?ndern. Download it here please.Heftige Kritik auch aus Gro?britannien: Au?enminister David Miliband nannte die Entscheidung "nicht zu rechtfertigen und inakzeptabel". Medwedew heize die Krise in Georgien weiter an. "Wir unterst?tzen Georgiens Unabh?ngigkeit und innerstaatliche Integrit?t, die nicht per Dekret aus Moskau ver?ndert werden kann." Russland m?sse sofort seine Truppen abziehen, sagte Miliband und k?ndigte an, am Mittwoch in die Ukraine reisen, um "eine gr??tm?gliche Koalition gegen den russischen Angriff" zu versammeln.Medwedew zeigt sich von Protesten des Westens unber?hrt
.Mit ungew?hnlich deutlichen Worten stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Kooperation mit Moskau in Frage. Russlands Handeln sei "absolut nicht akzeptabel", sagte Merkel in Tallinn. "Dieses widerspricht dem Prinzip der territorialen Integrit?t, einem grundlegenden Prinzip des internationalen V?lkerrechts." Merkel schloss Konsequenzen f?r die erst vor wenigen Wochen begonnenen Verhandlungen mit Russland ?ber ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU nicht aus. F?r Europa gelte es jetzt, mit Russland ?ber die gemeinsame Wertebasis zu diskutieren. Ein einfaches "Weiter so" k?nne es nicht geben. "Wir m?ssen als Europ?ische Union alles daran setzen, dass wir Georgien und genauso der Ukraine im Rahmen unserer Nachbarschaftspolitik beistehen", sagte Merkel.